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Anhand einer empirischen Studie wird das Ausmaß familiärer Gewalterfahrungen bei vier verschiedenen Probandengruppen (Normal-, Neurosen-, Psychosen- und Häftlingsgruppe) in Zusammenhang mit Affekt- und Abwehrvorgängen untersucht. Die Ergebnisse sprechen dafür, daß Gewalt einen besonders traumatischen Einfluß auf die psychosoziale Genese des Selbst und auf die Triebschicksale hat und entsprechend intensive Abwehrprozesse in Gang setzt. Die sozialpsychologische Bedeutung des Themas macht eine breitere wissenschaftliche Forschung notwendig.