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Der Band vereinigt Aufsätze, die in diversen psychoanalytischen und psychiatrischen Zeitschriften in den Jahren 1965-1977 erschienen sind. Sie drehen sich alle um den höchst schwierigen therapeutischen Umgang mit schizophrenen Patienten. Worauf Searles in diesem Zusammenhang immer wieder hinweist, ist Folgendes: Der Therapeut ist in erheblichem Umfang selbst als Person im analytischen Prozeß involviert. Die Handhabung von Nähe und Distanz ist von eminent großer Bedeutung: Die Konzepte Melanie Kleins oder Edith Jacobsons helfen zwar, die Probleme der Identität und der Repräsentanzenwelt schizophrenen Erlebens theoretisch einzuordnen. Praktisch wird aber erst im therapeutischen Umgang mit dem Patienten deutlich, daß zum Beispiel die fragile Identität eines Schizophrenen die Folge einer gestörten Mutter-Kind-Symbiose ist.
Im Mittelpunkt der Beiträge stehen die Reaktionen des Therapeuten auf die Übertragung schizophrener Patienten: Alle Phantasien, Empfindungen, Gefühle, Affekte und Gedanken im Therapeuten haben mit dem Patienten zu tun.