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Dieses von Werner Wittling herausgegebene sechsbändige Handbuch möchte dem Leser, wie es im Klappentext heißt, »einen kompetenten Überblick über den derzeitigen Entwicklungsstand der klinischen Psychologie hinsichtlich ihrer theoretischen Erkenntnisse, methodischen Vorgehensweisen und praktischen Anwendungsmöglichkeiten« geben. Trotz der großen Informationsbreite, durch die sich die insgesamt 54 Beiträge dieser Reihe auszeichnen, gibt es doch einen »roten Faden«, der zumindest von den meisten Autoren in mehr oder weniger direkter Form aufgegriffen wird: es ist die Suche nach dem »Selbstverständnis der Klinischen Psychologie«, das Streben, »zu einer veränderten, umfassenden Identität der Disziplin beizutragen, damit die Klinische Psychologie in den kommenden Jahren den ihr neben der Medizin zustehenden Platz als eine der beiden tragenden Säulen unseres Gesundheitswesens einnehmen kann« (Band 1, S. 14). Von dieser Intention her sind die Art der Beiträge, die dort zitierte Literatur und die Setzung der inhaltlichen Akzente bestimmt.
An eben dieser Stelle muß die Kritik an diesem — das sei vorausgeschickt — insgesamt sehr instruktiven Handbuch einsetzen. Überblickt man die Beiträge