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Der Titel des Buches bezieht sich, wie aus den Umschlagseiten zu erfahren ist, auf einen Wandtafelspruch: »Ein Psychotherapeut ist ein Mensch, der die Miete kassiert von denen, die in den Wolken wohnen.« Die Autoren dieses Buches haben nun weniger Miete kassieren als den Patienten aus den Wolken helfen wollen, wenn man den Sinn des Buches richtig verstehen will.
Es handelt sich um überarbeitete Tonbandprotokolle von Gesprächen, die die Autoren ungefähr 1977 begannen. Sie reflektieren die Arbeit auf einer psychiatrischen Station, die 1969/70 in einem Berliner Allgemeinkrankenhaus neu errichtet wurde. Damals wurden seitens der Berliner Senatsverwaltung an drei Allgemeinkrankenhäusern erstmalig psychiatrische Stationen aufgebaut. Die Chance dieses Neuaufbaus wurde von dem damals gerade mit seiner Ausbildung fertig gewordenen Stationspfleger genutzt, »etwas anderes« als das übliche in der psychiatrischen Versorgung zu machen. Mit Hilfe von einigen wenigen Mitstreitern, eben den Autoren des Buches, hat sich dieses »etwas« realisieren lassen.
Die hier abgedruckten Gespräche dienten der Bestimmung der eigenen Position, vor allem der Probleme untereinander, die dann auch die Beziehungen zu den Patienten beeinflussen. Ich betrachte es als glücklichen Umstand, inzwischen einige der Teammitglieder selbst kennengelernt zu haben, so daß ich mich nicht mit der gewöhnlich irreführenden Vordergründigkeit von Tonbandprotokollen allein zufrieden geben muß.
Es mag ein wenig aufwendig erscheinen, für eine Rezension eigene Recherchen zu machen. Aber der Versuch, innerhalb des normalen Krankenhausbetriebs eine »therapeutische Gemeinschaft« mit Psychiatrie-Patienten herzustellen, verdient Beachtung, die diese Mühe wert ist. Denn die Reformen zur Verbesserung der Lage von Menschen, die psychisch so schwer erkrankt sind, daß sie stationär behandelt werden müssen, hängt vom guten Willen und dem Engagement derer ab, die täglich mit diesen Kranken umgehen. Das Buch vermittelt noch zu wenig von de