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Anders als die meisten bisherigen Versuche einer Kritik der Verhaltenstherapie, die diese von außen her, z. B. von psychoanalytischen Gesichtspunkten und Erfahrungen, von der Frage nach den Anwendungsbedingungen oder mit Hinweis auf die Ungeschichtlichkeit und unzureichende innere Reflexion der Verhaltenstheorie zu widerlegen trachten, versuchen die drei Autoren, die Verhaltenstherapie von innen her, d. h. einerseits von ihrem Anspruch, subjektives Leiden auf lebensgeschichtlich sinnvolle, emanzipatorische Weise überwinden zu helfen (S. 253), und andererseits in ihrer Anlehnung an die Methode der Naturwissenschaft zu überprüfen und die aus diesen Ansprüchen resultierenden Widersprüche in der Theorie und Anwendung der Verhaltenstherapie zu demonstrieren. Zunächst zeigen die Autoren, von einer sprachanalytischen Kritik ausgehend, daß die Verhaltenstherapie durch ihre Absicht, den für die Psychotherapie relevanten Ausschnitt der psychologischen Sprache in »objektiven Begriffen« zu formulieren, ihre »kommunikative Erfahrungsbasis« verdrängen muß, indem sie wesentliche Bereiche der Psyche für privat, »objektiver« Beobachtung nicht zugänglich erklärt und aus der wissenschaftlichen Erkenntnis ausschließt. Auf der Grundlage einer nur von außen erfolgenden Deskription von Bewegungen (z. B. einer Fluchtbewegung bei einer Spinnenphobie) ohne Berücksichtigung von Mitteilungen des beobachteten Subjekts läßt sich aber eine durch eine Phobie hervorgerufene Fluchtbewegung nicht zureichend von einer anders bedingten gleichartigen Bewegung unterscheiden und ebensowenig die auch dem Subjekt irgendwie bewußte Unvernünftigkeit und Unangemessenheit der Flucht feststellen. Die Verhaltenstherapie vermag mithin »Handlungen als Symptome nicht angemessen zu beschreiben und zu erklären« (S. 38 ff.). Die behavioristische Beobachtungssprache und die damit verbundene Gleichsetzung von stimuliertem Verhalten mit regelgeleitetem Handeln reduzieren den Menschen auf einen als »Summe von Stimulus-Resp