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Die ödipale Dimension in der Person des Psychoanalytikers bestimmt grundlegend die analytische Tätigkeit und ihre Möglichkeiten (wie Grenzen) in bezug auf die analytische Kur. Erst die Überwindung des Narzißmus, der für das Lustprinzip steht, und die Anerkennung und Bearbeitung des Ödipus weisen den Weg zur Erkenntnis der Realität und zum angemessenen analytischen Umgang mit ihr. In der Auseinandersetzung mit bestimmten Strömungen innerhalb der zeitgenössischen Psychoanalyse (Lacan, »Anti-Ödipus«) zeigt der Autor, daß sich hinter aktuellen Konflikten auf dem Feld der Psychoanalyse häufig der Kampf zwischen Ödipus und der Sphinx, zwischen Aufklärung und Magie verbirgt.