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Als Praxis der Versprachlichung unbewußter Bedeutungen hat es die Psychoanalyse in den Erzählungen ihrer Klientel mit Texten unterschiedlicher formaler Struktur zu tun. Mit Hilfe eines Signierungssystems untersucht der Autor drei differente Texte — einen Zeitungskommentar, ein Märchen und einen Romanpassus —, um über deren formale Struktur Aufschluß über ihren jeweiligen »Sinn« zu gewinnen. Im Gegensatz zu einer (Text-)Interpretation, so die These Argelanders, muß eine (psychoanalytische) Deutung die Qualität aufweisen, einen sprachlich vermittelten Text so umformulieren zu können, als seien die geschilderten Vorgänge durch persönlich motivierte Handlungsweisen zustande gekommen und als könne die Erklärung dafür aus der persönlichen Lebensgeschichte abgeleitet werden. Dieses Deutungskonzept konvergiert eindeutig mit der von Roy Schafer entwickelten Handlungstheorie.