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Dem Band liegt ein Vortragszyklus zugrunde, der im Sommersemester 1980 am Psychoanalytischen Seminar Zürich stattfand. Vortragende waren Mitglieder des Seminars, mit Ausnahme von J. Cremerius, der als Gast einen (inzwischen in der »Psyche« veröffentlichten) Vortrag über Kohuts Behandlungstechnik hielt. Motiviert wurde der Vortragszyklus offenbar durch das Bedürfnis, die Selbstpsychologie Heinz Kohuts einer kritischen Prüfung zu unterziehen. Es scheinen aber auch institutspolitische Motive eingeflossen zu sein, die vor allem im Beitrag von Emilio Modena zum Ausdruck kommen. Auf diese Weise erfährt der uneingeweihte Leser ganz nebenbei, daß der Unterrichtsausschuß der Schweizerischen Gesellschaft für Psychoanalyse (SGP) die »progressive Mehrheit« des Seminars aus den Seminarräumen ausgeschlossen habe (S. 145): eine Mitteilung, die zu dem Gesamteindruck beiträgt, daß diese Veröffentlichung nur zum Teil sachlichen, zum anderen Teil aber lokalen, intern-institutspolitischen Charakter trägt. Ich empfinde den Band als ungenügend redigiert: es fehlt an einer Einleitung, die den Leser über die Hintergründe ins Bild gesetzt hätte. Es fehlt an einer redaktionellen Überarbeitung mancher Beiträge, wodurch z. B. die erste Seite des Beitrags v. Salis (S. 63) kryptisch bleibt. Ein Absatz auf S. 160 ist durch drucktechnisch fehlerhafte Wiedergabe vollends unverständlich, und darüber hinaus erscheint mir auch die Entscheidung