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Der Autor berichtet über seine Erfahrungen als konsiliarischer Psychoanalytiker in Interviews mit Transsexuellen im Rahmen eines sexualwissenschaftlichen Untersuchungs- und Behandlungsprogramms, stellt davon ausgehend die Kooperation zwischen Sexualmedizin und Psychoanalyse in Frage und vermutet als unbewußtes Motiv für die Zusammenarbeit den Wunsch nach Entlastung von der Unsicherheit in bezug auf Sinn und Erfolg von Geschlechtsoperationen bei Transsexuellen: das Scheitern der Psychoanalyse bedeutet die Rechtfertigung des sexualmedizinischen Eingriffs. Es sollte sowohl im Interesse der Transsexuellen wie der Psychoanalytiker liegen, ein anderes, wirksameres psychoanalytisches Vorgehen zu finden.