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Aus der Holzkamp-Schule, einer ihrem Anspruch nach »spezifische(n) Konzeption materialistischer psychologischer Forschung und Praxis«, ging dieser »erste Versuch« politischer Psychologie hervor, der die bürgerliche Gesellschaft »vom Standpunkt des Proletariats« aus kritisiert, indem die Bedingungen analysiert werden sollen, unter denen insbesondere die Lohnabhängigen gegen ihre eigenen Interessen handeln. Braun will »sozialgeschichtlich« das Verhältnis von objektiven Bedingungen, gesellschaftlichem und individuellen Subjekt entschlüsseln und es dort, wo es sich am intensivsten vermittelt, »im politischen Überbau«, analysieren. Auch Braun bekommt aber das unreflektierte geschichtsphilosophische Erbe, die Metaphysik der Naturdialektik sowie die Widerspiegelungstheorie nicht, und so treibt das Thema schließlich zur Beschreibung einer »kämpferischen Persönlichkeit als höchster Aneignungsstufe in der bürgerlichen Gesellschaft«, welche zwar das Kapital als Ausbeutungsverhältnis überwinden, aber offenbar den sonst ungebrochenen Fortschrittsmythos gegen sich und andere durchsetzen soll. Hier spätestens (und spätestens hier der phraseologischen Monotonie müde) wird deutlich, daß diese Konstruktion keine fruchtbare Alternative zur konkretistischen Anwendung herkömmlicher Psychologie im Bereich dessen sein kann, was halt so »politisch« heißt.