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Der im Frühjahr 1933 aus Deutschland geflohene Psychologe, Schriftsteller und Sozialist legt hier einen nach seiner Flucht nach Frankreich entstandenen Vorlesungszyklus nur wenig (formal) redigiert vor. Noch das zweite, 1978 geschriebene Vorwort atmet Geschichte; Sperber möchte heute nicht im Sinne seines frühen »grenzenlosen Optimismus« wahrgenommen werden. — Die noch in Berlin gehaltenen Vorlesungen, zunächst konzipiert als Teil eines großen Werkes, sind heute nur noch von historischem Interesse. Von Alfred Adler ausgehend, diesem jedoch gesellschaftswissenschaftlich voraus, war eine auf die Menschen als sich herstellende Wesen bezogene Psychologie (»marxistische Individualpsychologie«) anvisiert. Solche unumgängliche historische Politisierung des Psychologischen gerate jedoch heute — schreibt Sperber — in Schwierigkeiten: Wie sind die Selbstverborgenheit der Gattung und die der vergesellschafteten und nur ansatzweise wirklich individualisierten einzelnen, sei es in soziologischer, sei es in psychologischer Absicht, in Beziehung zueinander zu setzen? In mancher Hinsicht sind wir inzwischen weitergekommen.