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Da das eigentliche Medium der Psychoanalyse die (diskursive) Sprache ist, ist der Versuch, auf psychoanalytischen Wegen an Musik heranzugehen, grundsätzlich problematisch. Es bietet sich an, diesen Versuch an einer Sprachvertonung zu wagen. Deren Analyse eröffnet psychologische Perspektiven, die in diskursiver Sprache bestimmbar sind und in Verbindung mit der pathographischen Dimension Einblicke in den kreativen Prozeß und dessen vielschichtige äußere und innere Bedingungen auch bei einem musikalischen Kunstwerk wie Schumanns Liedkomposition »Dichterliebe« ermöglichen.