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Analog zur kulturanthropologischen Ethnologie versucht eine Soziologin hier via Schizophrenieforschung eine Metaperspektive auf unsere Kultur zu gewinnen. Das biogenetische und das interaktionistische Ätiologiemodell der Schizophrenie werden erläutert, im Übergang zum soziogenetischen Modell wird ein Paradigmenwechsel gesehen. Man könnte das Buch als einen Teil der so blinden wie deutlich geplanten gesellschaftlichen Bewegung begreifen, die den bürgerlich ehedem für privat, d. h. naturwüchsig deklarierten gesellschaftlichen Sektor der Sozialisation dem »Prozeß der Rationalisierung« öffnet. Aber in diesem Sinne ist die Diskussion methodisch zu wenig reflektiert; auch deshalb kann das Programm des Buches nicht realisiert werden. Es springt lediglich