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Holzkamp legt hier »alle wichtigeren« (zum kleineren Teil unpublizierten) Einzelaufsätze aus den angegebenen Jahren vor, die an seine bei Fischer 1972 erschienenen, für die »kritische Psychologie« vorbereiteten Arbeiten anknüpfen. Sie flankieren die bei Campus erscheinenden Hauptwerke »seiner« Schule und behandeln vor allem methodische und methodologische Probleme. Die praktische Radikalität dieses sich als historisch-materialistisch begreifenden Ansatzes läßt sich ahnen, wenn es heißt, daß die Aneignung des »Kapital« nicht nur zu einer Umstrukturierung der bürgerlichen psychologischen Auffassungen, sondern der gesamten Lebenspraxis führe. Argumentiert wird überwiegend an zwei Fronten: Einerseits gegen Marxisten, denen alles Psychologische irrelevant und ideologieverdächtig scheint; da geht es um die Existenzberechtigung von Psychologie »im Rahmen marxistischer Theorie« überhaupt. Andererseits gegen das Menschen- und Wissenschaftsbild der psychologischen Zunftkollegen, die zu Psychologie entweder anderweitig kritisch oder ganz naiv eingestellt sind. In dieser insgesamt fruchtbaren polemischen Situation läßt es sich offenbar nicht vermeiden, daß der Exponent einer vielseitig nach Anerkennung strebenden Minderheit gelegentlich den Eindruck erwecken muß, entweder der bessere Marxist oder der bessere naturwissenschaftliche Psychologe zu sein. Auf dieser Stufe der Auseinandersetzung kommt denn