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R. Castel ist bei uns bekannt geworden durch seine (1976 erschienene) Untersuchung über »Psychoanalyse und gesellschaftliche Macht«, in der er sich als ein wenig subtiler und keineswegs wohlwollender, aber profunder Kenner des Sujets und gleichzeitig als gut informierter Insider der Pariser Psychoanalyse- und Psychiatrieszene erwiesen hat. In seinem neuen Buch, das die Konstitution der im Prinzip noch heute gültigen »psychiatrischen Ordnung« in Frankreich zwischen 1790 und 1838 nachzeichnet, bleibt er Ansatz und Perspektive seiner