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Dieser, der fünfzehnte Band ist der Schlußstein der Kindlerschen Psychologie des 20. Jahrhunderts. Er ist den Themen gewidmet, welche die Faszinosa allen Wissens und Ahnens in den grenzlosen Regionen des Seelischen bilden; den Bereichen, bei denen Faßbares und Unfaßliches, Begriff und Begriffslosigkeit ineinander zerfließen. Also Themen, die eher am Rande der Aufmerksamkeit der psychologischen Forschung liegen und deren Behandlung der Ruch des Spekulativen, wenn nicht des Unernsten leicht anhängen kann. Das Buch bringt Beispiele dafür, daß das nicht notgedrungen so sein muß.
Um einen Überblick zu versuchen: der Band vereinigt weit über 100 Beiträge, deren durchschnittlicher Umfang unter zehn Seiten liegt; die drei Begriffe des Haupttitels sind die obersten Ordnungspunkte, denen ausgewogen je etwa ein Drittel der Seiten zukommt.
Der Teil über »Transzendenz« ist untergliedert in die Abschnitte: Religion als Forschungsgebiet der Psychologie, Theologie und Tiefenpsychologie, Tiefenpsychologie und Religion, Pastoralpsychologie.
»Imagination« gliedert sich in: Parapsychologie, Interdisziplinäre Beziehungen der Parapsychologie, Gerenzerfahrungen, Utopie und Fortschrittglaube, Imagination des Alltags.
Und »Kreativität« ist unterteilt in: Psychologische Beiträge zur Ästhetik, Psychologische Aspekte literarischen Schaffens, Sprache als Grundlage literarischer und therapeutischer Kommunikation, Psychologie und Psychopathologie des künstlerischen Schaffens, Psychologie des musikalischen Werkes, Kunst und Gesellschaft.
Man versetze sich in die Lage dessen, der als Herausgeber eines solchen Bandes