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Für das Verständnis der Sucht eröffnet die auf M. Klein zurückgehende objektpsychologische Theorie neue Möglichkeiten, die in der Alkoholismus-Therapie bisher noch kaum genutzt worden sind. Die Sucht und bestimmte psychosomatische Leiden erscheinen als zwei mögliche, einander substituierende Ausdrucksformen einer selbstdestruktiv wirkenden Grundstörung, die auf eine gestörte Mutter-Kind-Beziehung zurückgeht. Eine Therapie, die nicht nur einen Symptomwandel bewirken soll, müßte diese Grundstörung selbst angehen.