You do not currently have permission to view the full text for this document. Please sign in to an account with an active subscription or contact support.
Unbewußt-affektive Strukturen werden als Bedingung der Möglichkeit jener »analogen« Kommunikationen, die die primäre Einigung zwischen Mutter und Kind ermöglichen, interpretiert. Der Spracherwerb führt im Rahmen eines interaktionellen Aushandlungsprozesses zur »digitalen« Überformung solcher »analogen« Kommunikationen. Je nach Schwerpunktsetzung in Althirn und Großhirnrinde (deren Informationen miteinander »verrechnet« werden) erscheinen Bewußtsein und Unbewußtes als eher vertikal oder eher horizontal koordiniert.