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Dieses Buch, auf dessen Inhalt M. Ammann und N. Elrod in ihrer Rezension der 1. Auflage ausführlich eingehen, liegt inzwischen in 2. Auflage vor. Da es sich um eine Übersetzung handelt, hat sich inhaltlich nichts geändert, und es würde sich erübrigen, auf die Neuausgabe gesondert einzugehen, wenn die Übertragung ins Deutsche nicht von einer anderen übersetzerirr (Hilde Weller) besorgt worden wäre.
Dem Verlag gebührt Dank, daß er den ungewöhnlichen und mit Kosten verbundenen Entschluß gefaßt hat, ein offenbar gut gehendes Buch völlig neu übersetzen zu lassen, und man muß feststellen, daß sich der Aufwand gelohnt hat. Während die 1. Auflage in ein Deutsch übertragen worden ist, dem man unentwegt anmerkt, daß es sich um eine Übersetzung handelt (was noch zu ertragen gewesen wäre, wenn nicht eine Vielzahl von Übersetzungsfehlern hinzugekommen wäre), kann man von der Übersetzung der 2. Auflage sagen, daß sie ungleich besser und vor allem korrekt ist. Eine kleine Passage, die für viele andere steht, mag das veranschaulichen. Auf Seite 205 f. der 1. Auflage heißt es: »Der »unmotivierte« Patient muß schwer für sein Widerstreben büßen. Herausforderungen, die sich an die Motivation des prospektiven Patienten richten, sind oft ein Teil der ersten Konsultationen. Wir haben schon erwähnt, daß der Therapeut dazu neigt, gegenüber dem Widerstand in seiner unbewußten Form weit mehr Toleranz zu haben als gegenüber dem, der bewußt rationalisiert und beim Beginn der Behandlung verschoben worden ist.« Es fällt auf, daß das Deutsch etwas holprig ist. Entscheidender aber ist, daß der zweite Satz kaum zu verstehen ist, so daß der Verdacht nicht von der Hand zu weisen ist, daß ihn auch die Übersetzerirr nicht verstanden hat. Der dritte Satz schließlich endet, wie die nun folgende richtige Übersetzung in der 2. Auflage zeigt, mit einem sinnentstellenden Fehler: »Der »unmotivierte« Patient wird für seine ablehnende Haltung schwer bestraft. Häufig werden bei Erstkonsultationen die Motivationen