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Ausgehend von der Beobachtung, daß trotz der unübersehbaren sozialpolitischen Bedeutung des Problems der Dissozialität das Interesse an der Psychodynamik der »Dissozialen« immer wieder zum Erliegen kommt, geht der Verfasser — ein psychoanalytisch orientierter klinischer Psychologe - den Gründen von »Dissozialität« nach. Er meint, daß die Psychopathologie solcher Persönlichkeiten zum einen eine eher statische Betrachtungsweise nahelege, weil sich das Wiederholungsmoment des dissozialen Fehlverhaltens wie ein roter Faden durch ihre Biographie zieht - und daß zum anderen die Gesellschaft, von der der jeweilige Therapeut oder psychodynamisch geschulte Gutachter ja ein Teil sei, auf die dissoziale Persönlichkeit mit einer charakteristischen Gegenübertragung reagiere. Da sich im dissozialen Verhalten Impulse manifestieren,