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Die Arbeit in Balint-Gruppen findet im Medium der Sprache statt. Ausgehend von der Hypothese, daß sich in der Art und Weise, in der ein Arzt über einen Fall spricht, seine Beziehung zum Patienten ausdrückt, zeigt die Autorin mittels linguistischer Text-Analyse, wie nah (oder wie fern) der Arzt dem Patienten bzw. dem Verständnis seiner Krankheit steht, wie gut (oder wie schlecht) er unbewußte Interaktionsprozesse im Arzt-Patient-Verhältnis erkennt. In dem Maße, wie sich solche Erkenntnis differenziert und vertieft, ändern sich auch die Weisen der sprachlichen Darstellung.