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Das 1982 von Bergmann und Jucovy herausgegebene Buch »Generations of the Holocaust«, das hier im ersten Teil der Abhandlung erörtert wird, ist der Versuch einer Zwischenbilanz der analytischen Beschäftigung mit dem Problem der Weitergabe von Folgen der Extremtraumatisierung durch NS-Verbrechen an die nächste Generation. Im zweiten Teil wird die These aufgestellt und begründet, daß Extremtraumatisierung vor allem die Fähigkeit des Ichs zur Metaphernbildung beeinträchtige. Die Therapie der »indirekten traumatischen Neurose« der Kinder von Verfolgungsgeschädigten führt durch eine Phase, in der Analytiker und Analysand gemeinsam die bisher verleugnete Wirklichkeit des Holocaust ertragen lernen, vom »Konkretismus« zurück zur »Metaphorik«.
In Erinnerung an Alexander Mitscherlich