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Ob sich wohl manch einer, wie ich, zunächst einmal ungläubig die Augen gerieben hat, vielleicht sogar leise erschrocken ist: der Großsoziologe und Systemtheoretiker Niklas Luhmann über »Liebe als Passion«? Verhält sich das nicht wie die Jungfrau zum Kind? Oder wie der auf funktionierende Sozialtechnologie versessene Volkszählungsapparat zum Intimbereich der Ausgezählten?
Aber dann erinnert man sich: seit je war »Liebe«, wie »Macht« oder »Geld« ein »symbolisch generalisiertes Medium der Kommunikation«, einer der systemtragenden