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Träume des Analytikers von seinem Patienten indizieren nicht selten ein gestörtes Analytiker-Patient-Verhältnis, dessen Ursache in einem (gefürchteten oder verleugneten) Kompetenzverlust des Analytikers zu suchen ist. Gegenübertragungsträume sind meist Ausdruck der Gefährdung des therapeutischen Bündnisses und der Bildung einer »therapeutischen Mesalliance«, welche dem Heilungsprozeß hinderlich ist. Solche Träume lassen sich aber zugleich auch als Selbstheilungsversuche verstehen, die das zu scheitern drohende Arbeitsbündnis und die Kompetenz des Analytikers wiederherstellen.