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In den ungarischen Revolutionen und Konterrevolutionen unseres Jahrhunderts wurde allemal auch über das Schicksal der Psychoanalyse mitentschieden. Harmat skizziert die Geschichte der ungarischen psychoanalytischen Bewegung unter dem Aspekt ihres jederzeit problematischen Verhältnisses zum »Marxismus« als Gesellschaftstheorie und als Staatsreligion. Die stalinistische Unterdrückung der Psychoanalyse (vor allem in den Jahren 1948-1956) hat die Renaissance einer Budapester Schule (in der Nachfolge Ferenczis) verhindert.