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Über 4½ kg, rund 3400 Seiten oder für fast 400 DM Klinische Psychologie — welchem Rezensenten erginge es anders als mir, die längst fällige Besprechung für die »Psyche« Monat um Monat aufzuschieben? Tatsächlich dürfte mit beiden von Ludwig J. Pongratz unter Mitwirkung von Karl-Hermann Wewetzer herausgegebenen Halbbänden das umfangreichste deutschsprachige klinisch-psychologische Handbuch vorliegen, was auch heute noch, fünf bzw. vier Jahre nach seinem Erscheinen gilt. Ein paar Daten mögen die Dimensionen etwas verdeutlichen: Waren an Halbband 1 außer beiden Herausgebern 32 Autoren beteiligt, stieg die Anzahl der Mitarbeiter an Halbband 2 auf 73 an. Neben einer Einleitung in Geschichte, Gegenstand und Grundlagen der Klinischen Psychologie gliedert sich der Inhalt in zehn Teile, die wiederum in 74 Kapitel unterteilt sind. Allein das Namensregister umfaßt für beide Halbbände zusammen 109, das Sachregister 38 Seiten!
Um einen Überblick zu geben, was inhaltlich abzudecken versucht wird, seien die Titel der zehn Hauptteile genannt.
Halbband 1 umfaßt neben der oben erwähnten Einleitung drei Teile: I. Symptomatologie (sechs Kapitel); II. Allgemeine theoretische Grundlagen (acht Kapitel); III. Spezielle theoretische Grundlagen (sechs Kapitel). Halbband 2 umfaßt sieben Teile: IV. Forschungsmethoden (zehn Kapitel); V. Klinisch-psychologische Diagnostik (sechs Kapitel); VI. Grundformen therapeutischer Intervention (zehn Kapitel); VII. Therapeutische Intervention bei einzelnen Störungen (vier Kapitel); VIII. Therapeutische Intervention bei Kindern und Jugendlichen (sieben Kapitel); IX. Therapeutische Intervention in Gruppen und in gesellschaftlichen Bereichen (elf Kapitel); X. Ätiologie und Prävention (sechs Kapitel).
Einer Übersicht in Halbband 1 kann der Leser entnehmen, daß der Inhalt ursprünglich noch umfangreicher geplant war: Vorgesehen waren demnach zwölf Teile mit 88 Kapiteln sowie einem Abschluß: »Integrationsprobleme« des Herausgebers.
Leider fehlt gerade dieser Integratio