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Der Autor versucht eine theoretische Klärung des Begriffs »Neubeginn«, indem er ihn zu Grundstörung, Regression, Agieren und Durcharbeiten in Beziehung setzt. Er entmythologisiert den Neubeginn als ein plötzliches, einmaliges Ereignis. Seine These ist, daß man den Neubeginn dem Durcharbeiten an die Seite stellen müsse, daß er also, immer wiederkehrend, Teil eines kontinuierlichen, therapeutischen Prozesses sei. Da der Neubeginn in einem Grenzbereich (zwischen dem Bewußtsein zugänglichen und dem Bewußtsein verschlossenen Bereichen) einsetzt, plädiert der Autor für eine flexible Handhabung der Behandlungstechnik: Deutung und Objektbeziehung sollten von Fall zu Fall im Sinne des therapeutischen Fortschritts gegeneinander abgewogen und eingesetzt werden.