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Der Titel der italienischen Originalausgabe »Alienazione e personazione nella psicoterapie della malattia mentale« macht m. E. den zentralen Inhalt des Buches deutlicher als der deutsche: Zentrum des Buches ist das Kapitel über die Psychotherapie Schizophrener geblieben, und der spezifische Charakter der Psychotherapie, die Benedetti darstellt, ist der einer dynamisch-kommunikativen, gekennzeichnet durch einen Austausch, eine »Osmose« (S. 204) zwischen Patient und Therapeut. Anlaß dafür, für die deutsche Ausgabe einen anderen Titel als für die italienische Originalausgabe zu wählen, mag gewesen sein, daß der Autor speziell für die deutsche Ausgabe ein neues Kapitel »Psychopathologie der Schizophrenie« verfaßt hat, das das Buch einleitet. An diesen ersten Teil schließt sich ein Abschnitt über »Psychodynamik der Schiziphrenie« an, dem das, wie ich meine, zentrale Kapitel über die »Psychotherapie der Schizophrenie« folgt. Methodisch und inhaltlich enthüllt dieser letzte Teil den Schlüssel zu dem gesamten Buch, ist doch die vorgestellte Psychopathologie nicht eine »Psychopathologie an sich«, sondern eine »kommunikative«: »Sie strebt — inmitten von Autismus und Depersonalisation — Erfahrungen der Ganzheit und der Identifikation mit dem Kranken an, indem sich dieser mit einem kohärenten ärztlichen Ich in Beziehung gesetzt fühlt« (S. 41). Entsprechend knüpft der Autor an das Konzept der »primären Symptome« an und beschreibt zuerst die Phänomene Spaltung, Autismus und Athymie, interpretiert dann aber die »Austragung der primären Symptome in der gesamten Welt des Kranken« (S. 31) wie z. B. den schizophrenen Wahn, Halluzinationen oder Entdifferenzierung als »Ausgestaltung einer äußersten Kommunikationsstörung« (S. 31). — Auch im zweiten Teil des Buches ist der Ausgangspunkt des Autors die psychotherapeutische Beobachtungsweise (S. 45): Von diesem Standpunkt aus führt Benedetti den zentralen Begriff der »Nicht-Existenz« oder der »negativen Existenz« ein, »ein anthropologisches