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Die Autorin diskutiert den Transvestitismus am Behandlungsverlauf eines 25jährigen Patienten. Auch wenn Elemente von Fetischismus (Perversion) und Sucht erkennbar sind, ist er von diesen ätiologisch abzugrenzen. Typisch sind Funktion und Bedeutung der Verkleidung. Über sie wird der Versuch unternommen, das Trennungstrauma der symbiotischen Phase zu restituieren. Der Transvestit versucht dabei, die Mutter im transvestitischen Akt festzuhalten, um sie zu kontrollieren. Die Übertragungsbeziehung gestaltet sich schwierig wegen der hohen Aggressivität, die normalerweise im perversen Akt gebunden und isoliert ist.