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Der Herausgeber intendiert eine vergleichende Überschau über Theorie, Methodik und Technik der Handhabung des Widerstandes in den »wichtigsten Psychotherapieverfahren«. Als solche gelten ihm die Psychoanalyse, die Tiefenpsychologie C. G. Jungs, die Individualpsychologie Adlers, die Daseinsanalyse, die psychoanalytische Gruppentherapie, die Schicksalsanalyse (Szondi), die Logotherapie, die klientenzentrierte Psychotherapie, die Gestalttherapie, die themenzentrierte Interaktion, die Primärtherapie, die bioenergetische Analyse, die Traumanalyse, die rationalemotive Therapie (Albert Ellis), die Verhaltenstherapie, das Psychodrama, die Familientherapie, die Psychotherapie Milton Ericksons, die Kommunikationstherapie und das neurolinguistische Programmieren.
Den Analytiker interessieren insbesondere die Konzepte derjenigen Verfahren, die mit den psychoanalytischen Grundannahmen arbeiten und Bewußtmachung des Unbewußten zum Ziel haben. Hier finde ich die Darstellungen der Jungschen und der Adlerschen Theorie wie die der Daseinsanalyse anregend. Der Blick über den Zaun des unmittelbaren Nachbarn bringt mehr Gewinn als der Blick in die fernen Gärten weitabliegender Theorien, wo oft das Idiom der Schule das unmittelbare Verstehen erschwert.
Es ist beeindruckend zu sehen, daß Freuds dynamisches Konzept des Widerstandes in den meisten der dargestellten Richtungen den Beziehungspunkt darstellt, auf den hin, von dem fort sich die Argumentation bewegt. Oft ist die Definition sehr ähnlich oder — wie im Falle der Darstellung des Phänomens in der Jungschen Schule durch Zacharias (S. 141) — gleich.
In der Regel werden die Abhandlungen zu mehr oder weniger umfassenden Darstellungen dessen, was die jeweilige Richtung im Bereich der Theorie und der Therapeutik kennzeichnet. Der Leser kann das Buch also auch zur schnellen Information über neuere Richtungen in der Psychotherapie verwenden.
Man vermißt eine Darstellung des »klassischen« psychoanalytischen Konzeptes Freuds. Statt dessen bietet d