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»Ein autobiographischer Bericht über die Magersucht«: Knapp kündigt der Untertitel die merkwürdige Spannung zwischen individuellem Erlebnisbericht und Referat der Literatur zu einer Krankheitseinheit, der Magersucht, an. Die Autorin kehrt nach über zwanzig Jahren zu der anorektischen Phase ihrer Jugendzeit zurück. Locker mischt sie den Bericht über ihr Aufwachsen in Familie und Internat mit jeweils passenden Kommentaren von Selvini Palazzoli, Bruch u. a. Zu fast jedem ihrer Erlebnisse findet sie eine Stelle in der klinischen Literatur, die ihre eigene Geschichte als typisch für die Magersucht ausweist. Eine kritische Haltung nimmt die Autorin einzig im Kapitel über Therapiemethoden ein. Selbst »spontan« genesen, mißt sie diese in dem Gedankenexperiment, selbst je an einer solchen Therapie teilgenommen zu haben, und gelangt so zu einer überwiegend