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Ausgehend von persönlichen Erlebnissen in »Jungvolk« und »Arbeitsdienst« einerseits, vom Erleben zweier seiner Patientinnen andererseits, verweist Müller-Braunschweig zur Erklärung von Hitlers »Erfolg« auf die oft konstatierte Übereinstimmung von psychischer Befindlichkeit bzw. »Weltanschauung« des »Führers« und seiner Anhänger und Mitläufer im Deutschland der Zwischenkriegszeit hin. Im Anschluß an Gerard Mendel (und unter Ausklammerung der Frage nach ihrer gesellschaftlichen Funktion) deutet er die faschistische Massenbewegung als eine »Revolte gegen den Vater« (d. h. gegen die Moderne). Anknüpfend an Helm Stierlin, Alice Miller und die Hitlerbiographik skizziert er Hitlers Familien- und Lebensgeschichte, sowie die Vermutungen über Hitlers psychische Struktur, die sich daran anknüpfen lassen. Der Redner Hitler begeisterte seine Anhänger, schreibt Müller-Braunschweig, weil er »die Dissoziationen der Epoche« phantasmagorisch aufzuheben schien.