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Ein siebenjähriges Mädchen aus jüdischer Familie kommt wegen schwerer Verhaltensstörungen in der Schule in Therapie. Der Therapieverlauf zeigt, wie eng die Verhaltensstörungen des Kindes mit den unbewußten Reaktionsbildungen der Eltern auf die Traumatisierung durch die realen Bedrohungen während der Nazizeit verknüpft sind: für das kleine Mädchen ist — auch ohne reale äußere Bedrohung — das Hauptthema Überleben durch Stark- und Unerkanntsein.