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Der Autor meint bei Marx eine »Psychoanalyse des Kapitals« und bei Freud eine »politische Ökonomie des Unbewußten« gefunden zu haben. Er zeigt dies am Beispiel des Geldes, mit dessen Bedeutung Marx wie Freud sich auseinandergesetzt haben: Bei Marx wird die gesellschaftliche Genese des Geldes verfolgt und sein Fetischcharakter, der auf einer Verselbständigung seiner ursprünglichen Mittlerrolle beruht, deutlich gemacht. Bei Freud geschieht die Defetischisierung des Geldes, indem er die in vielen Mythen lebendige, aber der Verdrängung unterlegene symbolische Gleichsetzung von Geld und Kot aufzeigt, also das Verdrängte bewußtmacht.