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Das Buch vereinigt drei Ansätze zu einer gelungenen Synthese : 1. Es gibt eine ausgezeichnete Übersicht über das objekt-psychologische Verständnis der Gruppenanalyse, in dem Fairbairns Betonung des Objekts als der Sehnsucht nach dem anderen neben Melanie Kleins Theorie über die frühe Objektbeziehung und ihre Spaltungen ebenso klar herausgearbeitet wird wie die späteren Beiträge des Borderline-Forschers Otto F. Kernberg, dessen Konzept der inter-nalisierten und leicht externalisierbaren primitiv-archaischen Objektbeziehungen man in der Situation der Gruppe am besten studieren kann. Damit kommen ebenso zur frühesten Entwicklung gehörende Abwehrmechanismen ins Spiel, die sich als »Spaltungsübertragung« im Milieu der Gruppe viel deutlicher zeigen als in der Einzel-Analyse. Interessant ist auch die weniger ödipale, vielmehr »orale« Interpretation von Slaters »Revolte« als eines unbewußt intendierten »Raubes«