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Der Autor beschreibt den Aufbau des Selbst in einem heuristischen Schichten-Modell. Kommt dem Es dabei die Funktion eines »Grenzorgans« zwischen physischem und seelischem Geschehen zu, so repräsentiert das »Selbst-Organ« Ich die eigentliche Schicht seelischen Erlebens. Dynamisch vertikal verbunden, zeichnet sich das Es primär durch vererbte Affekt- und Bedürfnis-Dispositionen, das Ich hingegen durch seine Beziehung zu Vorstellungsstrukturen aus. Über die wissenschaftstheoretisch dichotome Konstruktion von allgemeinen Denkinhalten und subjektiven Denkvollzügen wird der Begriff des Selbst zum zentralen Verbindungsstück zwischen Biologie und Gesellschaft im Individuum, »das Selbst und seine Welt bilden eine Einheit«.