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Wieder einmal hat sich einer aufgemacht, den »Aberglauben des Jahrhunderts« (Zimmer, 1982), also die Tiefenpsychologie und die Psychoanalyse, die Hemminger undifferenziert in einen Topf wirft, »wissenschaftlich« aus den Angeln zu heben. Der Autor, der sich selbst als »Naturwissenschaftler« (S. 22), »Erfahrungswissenschaftler« (S. 116), »Verhaltenswissenschaftler« (S. 90) und »biologischen Anthropologen« (S. 127) vorstellt, muß allein auf den ersten dreiundzwanzig Seiten wenigstens dreiundzwanzigmal betonen, daß er eine »wissenschaftliche« Arbeit vorlegt (welcher Legitimationsdruck muß dahinter stehen?). Er verrührt so unterschiedliche Autoren wie Dührssen, Hau, Heiß, Janov, Meves, Rattner, Richter, Schulze zu einem »tiefenpsychologischen« Brei, von dem er dann genüßlich »nachweist«, daß er ungenießbar ist. Hemminger sieht den »Kern der Tiefenpsychologie … nicht in der Entdeckung des Unbewußten«,