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Der zweite Band der Reihe »Cross-Cultural Anxiety« (Bd. 1 erschien 1976) enthält 15 Aufsätze, die sich mit dem Problem der Messung von Angst in verschiedenen Kulturen befassen. Angst wird als subjektives Empfinden aufgefaßt, das »has been considered as a fundamental and universal emotion of human being of all cultures« (S. 191). Um die Angst »messen« zu können, wird sie unterschieden (a) in einen vorübergehenden emotionalen Zustand (State-Anxiety), der z. B. durch ein unmittelbar bevorstehendes Examen, eine Zahnbehandlung etc. hervorgerufen sein kann, und (b) in einen individuell verschieden ausgeprägten Charakterzug (Trait-Anxiety), dessen Ursachen und theoretische Implikationen in diesem Band nicht thematisiert werden. Um die beiden Typen von Angst »messen« zu können, hatte Spielberger bereits in den sechziger Jahren zwei Meßinstrumente aufgestellt (Stait-Traite-Anxiety-Invertory, STAI), die für jeden Typus der Angst aus je 20 Fragen bestehen, die der befragte Mensch selbst in einer in der Regel aus vier Antwortmöglichkeiten bestehenden Skala zu beantworten hatte. In das Blickfeld dieser »Messungen« kommen mithin keine verdrängten, durch Reaktionsbildungen etc. unkenntlich gemachten Ängste. (Die Testfragen sind auf S. 36 ff. wiedergegeben.) Nachdem in einer Reihe von Untersuchungen dieses »Meßinstrument« in Amerika getestet worden war, wurden die Übersetzung in andere Sprachen und damit die Anwendung dieses Fragebogens in anderen Kulturen vorgenommen. Die meisten der 15 Aufsätze des Bandes befassen sich mit dem Problem einer zureichenden Übertragung dieses »Meßinstruments« in andere Sprachen. Die Probleme einer solchen Übertragung und damit zugleich zahlreiche Probleme einer »Psychometrie« werden ausführlich dargestellt und erörtert (Übersetzung der Fragen, Test, Kontrolle der Zuverlässigkeit