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Anhand einer Fallskizze entwirft der Autor mit dem Begriff der »globalen Identifizierung« eine entwicklungspsychologische Variante zu den bestehenden Identifikationskonzepten. Indem das präödipale Kind sich in der Beziehung zur Mutter mit den »konflikthaften Aspekten der noch wenig differenzierten Objektimago in globaler Weise identifiziert«, vermag es zwar die Angst vor einem drohenden Objektverlust zu reduzieren, um den Preis aber, daß diese konflikthaften Beziehungsanteile aus dem psychischen Erleben ausgeklammert bleiben. Ihre Rekonfliktualisierung in der Übertragung gestaltet sich mühsam.