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Ausgehend von Freud (Das Ich und das Es, Die Zukunft einer Illusion, Das Unbehagen in der Kultur), diskutiert der Autor die sich gegenseitig bedingenden Grundvoraussetzungen jeder Kultur (Triebverzicht und Illusion) und die in diesem Kontext entscheidende Rolle der Aggression. Wenn es für das Individuum in der Gesellschaft Möglichkeiten realen, nicht auf Illusionen aufbauenden Glücks geben soll, muß die gegenseitige Bedingtheit von Triebverzicht und Illusion gebrochen werden. Die entscheidende Frage ist heute, ob dabei die emanzipatorische (Selbst-)Reflexion den Ausschlag gibt oder blinde, selbstzerstörerische Aggression.