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In seinen ethnologischen Arbeiten verficht Hans Peter Duerr die These, man müsse, um den modernen Selbstverlust zu überwinden, die Grenze zwischen »Wildnis« und »Zivilisation« lebenspraktisch überschreiten. Demgegenüber erinnert Bartels an die Einsicht der Psychoanalyse, daß das moderne Individuum nur um den Preis der Regression, d. h. der Preisgabe der historisch-gesellschaftlichen Dimension und des Bewußtseins davon der herrschenden Kultur zu entgehen vermag. Grenzüberschreitungen mit dem Ziel der Selbstaneignung seien nur möglich innerhalb des Rahmens einer je gegebenen Kultur, nicht auf dem Wege ihrer unbestimmten Negation, die sich auf die Erfahrung der »Wildnis« beruft.