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Daß Freud 1897 die sog. Verführungstheorie aufgab, ist in jüngster Zeit Anlaß heftiger Kritik (z. B. von A. Miller und G. M. Masson) geworden. Die Autoren zeigen, daß Freud zwar nie aufgehört hat, traumatischen lebensgeschichtlichen Ereignissen als pathogenen Faktoren Bedeutung beizumessen, daß aber bei ihm der theoretische Status des Realgeschehens unbestimmt bleibt.