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Neuerdings wird von einer einflußreichen Öffentlichkeit, die sich auf das aus den USA importierte sog. »elastic-mind-movement« beruft, die These vertreten, der Mensch unterliege weder den sozialen Einflüssen seiner Umgebung noch leide er unter dauerhaften Auswirkungen von frühen Traumen; vielmehr sei er »elastisch« genug, sich neuen Anforderungen und Situationen immer wieder flexibel anpassen zu können. Dieser Auffassung, die auch eine Wende auf dem Feld sozialer Fürsorge indiziert und in der Bundesrepublik vor allem von dem Verhaltensbiologen Hans Jörg Hemminger verfochten wird, tritt Fischer unter Hinweis auf empirische Forschungsergebnisse und auf die psychoanalytische Traumaforschung entgegen.