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Im ersten Teil ihrer Arbeit erörtert die Autorin die Möglichkeiten, die sich durch die Verbindung von Ethnologie, Psychoanalyse und feministischer Wahrnehmung für das Verständnis der kulturspezifischen Situation von Frauen ergeben. Die (relativ junge) Disziplin der Ethnopsychoanalyse wird als selbstreflexives Medium der Fremd- wie der Selbstwahrnehmung vorgestellt. Anhand eines konkreten Beispiels demonstriert Nadig sodann, in welcher Form die Ethnopsychoanalyse als Erkenntnisund Verstehensinstrument eingesetzt zu werden vermag.