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Die Autoren des familientherapeutischen Wörterbuches stellen sich als Psychiater und Psychoanalytiker vor, »die sich kybernetischem Denken geöffnet haben« (S. 7). Ihr »Vokabular« präsentiert das begriffliche Instrumentarium einer mittlerweile sehr beachteten und verbreiteten Behandlungstechnik, besonders im Bereich der Kinder- und Jugendlichentherapie, aber auch ansatzweise in der Psychiatrie. Die Form des Wörterbuches erscheint ihnen gerade aus kybernetischer Sicht sinnvoll, da so die gegenseitigen Verflechtungen der Begriffe deutlich gemacht werden können: über die Vernetzung von deduktiv und induktiv gewonnenen Begriffen wollen sie eine Sprache der Familientherapie entwickeln. Letztere ist nach Ansicht der Autoren verwirrend heterogen, da Familientherapie zum einen nicht auf dem Werk einer einzelnen Persönlichkeit (wie die Psychoanalyse) gründet und zum anderen ihr diagnostisches und therapeutisches Handwerkszeug aus verschiedenen Schulrichtungen mitbringt. Das Wörterbuch versteht sich als Lehr- und Einführungstext, der der Integration verschiedener Denklinien und der Übersetzung innerhalb der verschiedenen Sprachen der Familientherapie dienen soll. Daran orientiert sich die Erläuterung der einzelnen Begriffe in der Reihenfolge Definition, Geschichte und Herkunft, Relevanz des Begriffs innerhalb der Familientherapie und kritische Bewertung; darüber hinaus wird jeweils auf weiterführende Literatur verwiesen. Über die verschiedenen Schulen der Familientherapie, ihr jeweiliges Krankheitsverständnis, ihre diagnostischen wie therapeutischen Verfahren und ihre unterschiedliche Begrifflichkeit bietet das »Vokabular« einen Überblick und schließt damit eine »Marktlücke«, denn die heterogene Begrifflichkeit der Familientherapie ist nicht nur für Außenstehende verwirrend.
Theoretische Bezugspunkte der Begriffssammlung bilden Kybernetik, System-, Spiel-, Informations- und Kommunikationstheorie, Strukturalismus, Linguistik, Psychoanalyse und humanistische Psychologie. Das »Vok