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Mit dem vorliegenden Band knüpft Schelling an sein 1978 erschienenes Werk »Sprache, Bedeutung und Wunsch« (Duncker & Humblot, Berlin) an: War es ihm dort darum gegangen, einen Gesprächszusammenhang zwischen Hermeneutik und Psychoanalyse herzustellen, so rückt nun der »gefährdete Dialog« innerhalb der analytischen Situation selbst in den Mittelpunkt. Unberührt von solcher Schwerpunktverlagerung bleibt das übergreifende Anliegen des Autors: Zum einen erhofft er sich von der »konfrontativen Ergänzung« zwischen Hermeneutik und Psychoanalyse ein vertieftes Grundlagenverständnis der letzteren. Andererseits erlaube die Psychoanalyse als eine wesentlich in Sprache sich gründende Praxis in einer anthropologisch relevanten Form nach Sprache zurückzufragen.