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Käthe Dräger veröffentlichte im Jahre 1971 einen Aufsatz »Bemerkungen zu den Zeitumständen und zum Schicksal der Psychoanalyse und Psychotherapie in Deutschland zwischen 1933 und 1949« (Psyche, 25. Jg.), in dem es heißt: »Die Psychoanalyse war in den Jahren des NS-Regimes verschüttet, aber sie war nicht völlig tot« (S. 52). Von dieser These, die ich für unrichtig halte, nimmt eine Diskussion über die Stellung der deutschen Psychoanalytiker zum Nationalsozialismus ihren Ausgang, die das vorliegende Taschenbuch dokumentiert. Es handelt sich um 15 »Beiträge zur Bearbeitung eines unbewältigten Traumas«