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Sigmund Freud schrieb 1923 in »Das Ich und das Es« (GW XIII, S. 253), daß »der eigene Körper« der Ort ist, »von dem gleichzeitig äußere und innere Wahrnehmungen ausgehen«. Gleichwohl spielt die körperliche Dimension in der Psychoanalyse nicht immer die Rolle, die ihr zukommt: Die Triebbedingtheit körperlicher und seelischer Vorgänge wurde zwar stets aufrechterhalten, schien aber zuweilen, zumindest während der Ära der Ich-Psychologie und der Betonung der Psychoanalyse als Sprach-Analyse vernachlässigt. Nicht von ungefähr bildeten sich daher »neue« Psycho- und Körpertherapien, die, obschon sie ihre Herkunft aus der Geschichte der Psychoanalyse nicht verleugnen konnten, in Form von Gestalt-Therapie, Bio-Energetik und Primär-Therapie insofern neue Akzente setzten, als sie den Körper betont in die Therapie einbeziehen. Die konzentrative