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Angesichts modischer Tendenzen, den Körper ins Zentrum therapeutischer Bemühungen zu rücken, mutet das psychoanalytische Verfahren mit seiner Betonung des Verbalen und Kognitiv-Intellektuellen beim ersten Zusehen körperfeindlich an. Bittner zeigt indes, daß körperliches Geschehen und Erleben auf vielfältige Weise sowohl in die Theorie wie in die klinische Praxis der Psychoanalyse Eingang gefunden haben, daß freilich das Körperliche nie nur »an sich«, vielmehr in seiner psychologischen Bedeutung wahrgenommen wird. Die Psychoanalyse vernachlässigt den Körper nicht, aber sie weist ihm einen komplizierteren Ort zu als die körperzentrierten Theorien und Therapien.