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Diese weittragende Diskussionsbemerkung des Londoner Psychoanalytikers Herbert Rosenfeld im Plenum auf der Herbsttagung der DPV 1984, die von uns allen widerspruchslos hingenommen wurde, ging mir nach und kam mir wieder ins Ohr, als ich an jenem Julisonntag 1985 zum 34. IPA-Kongreß nach Hamburg fuhr. »Niemand hört ihnen zu.« Es beschlichen mich leise Zweifel, ich wurde plötzlich etwas unsicher, als ich an die von William G. Niederland und mir angekündigte Gruppe über psychische Schäden und Spätschäden bei Opfern und Tätern der NS-Zeit und deren Nachkommen dachte. Ich fragte mich, ob ich mir damit zuviel vorgenommen, zuviel zugetraut, vielleicht auch zuviel angemaßt hatte. Konnte ich mich als deutsche Nachkriegsanalytikerin tatsächlich mit diesen belastenden, mit Schrecken und Grauen befrachteten Erlebnissen und Phantasien beschäftigen? Kam es mir überhaupt zu, darüber und vor allem über die daraus entstandenen und nicht wiedergutzumachenden Folgen zu sprechen? Wäre es vielleicht nicht doch besser